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Das Kreuz im Geweih

In seinem Eingangswort zum Anlass der Messe betonte Superintendent i.R. Vogel
die besondere Stellung von Jägern und Forstleuten zur Natur. "Weidmannsheil und
Weidmannsdank heute mal nicht vom Hochsitz im Wald, sondern von der Kanzel",
waren die einleitenden Worte einer lebensbejahenden Ansprache, in die nebenbei
kritische Worte an unsere moderne Zeit eingestreut wurden:"Weihnachtsmänner vor
Erntedank" und "Weihnachtsmärkte vor Beginn der Adventszeit" ...
Der 3. November wird in jedemJahr als Hubertustag begangen, da am 3. November
743 der Bischof von Lüttich heiliggesprochen wurde. Danach rankten sich um
diesen Hubertus die verschiedensten Legenden. Er soll, so eine der Legenden, ein
Jäger der übelsten Art gewesen sein. Eines Tages wurde er bekehrt, als im Geweih
eines von ihm verfolgten Hirsches ein Kreuz leuchtete. Fortan achtete er das
Wild als Lebewesen und wurde so zum Schutzpatron derJäger. Wieder, wie fast
nebenbei, kam von der Kanzel die Bemerkung auf ein Symbol der Firma Jägermeister
auf ihren Likörflaschen. Mit einem längeren Zitat aus dem Jägerchor des
Freischütz begann wohl der interessanteste Teil der Ansprache. Eine stattliche
Baumscheibe mit ihren Jahresringen diente als Parallele zu unserem Leben. So wie
die ungleichmäßigen Jahresringe das Abbild der verschiedenen Lebensjahre des
Baumes sind, so ist auch unser Leben. Nicht immer in ausgeprägten Bahnen und
regelmäßig, sondern mit Ecken und Kanten. Nach den nachdenklich stimmenden
Worten von Superintendent i.R. Vogel erklangen nochmals die Jagdhörner, deren
Klang auf den Heimweg geleitete.